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Altersvorsorge mit Immobilien

Immobilien als Altersvorsorge

Die meisten Bundesbürger wollen und können sich nicht mehr darauf verlassen, dass sie nach dem Austritt aus dem Arbeitsleben von der staatlichen Rente gut und ohne Einschränkung in dem bis dahin für sie üblichen Standards leben können. Darum ist es wichtig, die im Ruhestand anfallenden finanziellen Belastungen möglichst gering zu halten. Tatsächlich sinkt das verfügbare Einkommen mit dem Austritt aus dem Arbeitsleben rapide ab. Pensionäre, die zur Miete wohnen, müssen in der Regel einen erheblichen Anteil des ihnen zur Verfügung stehenden Kapitals für den Vermieter aufbringen. Besser sind die Rentner dran, die bei Zeiten in ihr Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung investiert haben und die eigenen vier Wände mit dem Eintritt in den Ruhestand abbezahlt haben.

Schuldenfreie Rentner, die in der eigenen Immobilie ihren Lebensabend genießen, haben, nach Untersuchungen der Privaten Bausparkassen im Durchschnitt gut und gerne 600 Euro mehr in der Tasche und können sich deutlich mehr Konsumwünsche erfüllen. In den neuen Ländern haben Ruheständler, die in der selbst genutzten Immobilie wohnen, monatlich satte 435 Euro mehr zur freien Verfügung. Wer hingegen mietet, muss Monat für Monat bis zu 50 Prozent seiner Bezüge an den Hausbesitzer abführen – weil die Renten weiter sinken und die Mieten gleichzeitig steigen.

Nicht zu vergessen ist auch die ständig steigende Teuerungsrate, schließlich hat der Euro in den Jahren seines Bestehens bereits 50% an Wert verloren, erkennbar daran; was im Jahr der Euro-Einführung noch 0,99 DM kostete, kostet heute mindestens 0,99 Euro, wenn nicht noch mehr.. Die von staatlichen Stellen berechneten Warenkorbpreise, deren Veränderung als offizielle Inflationsrate ausgewiesen werden, sind lediglich Augenwischereien und Staatspropaganda.

Die Geldmengenentwicklung beobachten

Wer einen realistischen Eindruck der Geldentwertung bekommen will, sollte die Geldmengenentwicklung betrachten. Nach der Definition der Geldmengentheorie ist Inflation eine Geldmengenvermehrung, die nicht durch ein entsprechendes Gütermengenwachstum gedeckt ist.

So wohnt man im Alter!Die österreichische Schule definiert Inflation als ein Wachsen der ungedeckten Geldmenge. Der größte Teil der „Mainstream-Ökonomie“, wie wir sie heute in weiten Bereichen haben, ist allerdings der Ansicht, dass es sich bei Inflation lediglich um steigende Preise handele. Dies ist aus Sicht der österreichischen Schule ungenau bzw. gar falsch; diese sieht steigende Preise als ein Resultat von Inflation, welche durch die Ausweitung der ungedeckten Geldmenge (Fiat Mony) seitens der Zentralbanken und Geschäftsbanken verursacht wird, nicht als Inflation an sich.

Statt einer Politik des leichten Geldes, Zinssenkungen, Kauf von Staatsanleihen mit selbst gedrucktem Geld, wie uns die USA und die EZB vormacht, sagt die österreichische Schule im Grunde: Von nichts kommt nichts. Wer gesundes Wirtschaftswachstum will, der braucht Ersparnisse. Daraus werden dann Investitionen finanziert, dadurch wächst die Produktion, dann auch die Einkommen etc. Reichtum muss erarbeitet werden.

Wohneigentum als Altersvorsorge

Die Geldmengenausweitung der EZB betrug im Januar 2010 4.715 Milliarden Euro und im Ausgust 2015 10.659 Milliarden Euro. Ganz dick werden die Auswirkungen des irrsinnigen Geldregens sein, die die EZB im Zuge der Finanzkrise in den Geldkreislauf gepumpt hat und noch weiter pumpt. Es kann sich jeder selbst ausrechnen, was das für die zukünftige Rente, für die Immobilienpreise und für die Mieten bedeutet. Wohl dem, der Altersvorsorge betrieben und über ein Wohneigentum verfügt!

Zur Beobachtung der Inflationsrisiken greifen Sie nicht auf dubiose offizielle Statistiken oder über fragwürdige Warenkörbe konstruierte Inflationsraten zurück, sondern verfolgen Sie die einzelnen Geldmengenentwicklungen.

Noch lesenswert: Staatsbankrott und Zwangssanierung  Wer zur Zeit noch nicht an den Kauf einer Immobilie denkt, muss seine Spargroschen keineswegs für mickrige Zinsen auf dem Sparbuch parken? Die Alternativen sind Tagesgeld und Festgeld. Tages- und Festgelder sind auch für Kleinanleger interessant, da in der Regel keine Nebenkosten anfallen. Darüber hinaus steigen Sie bereits ab dem ersten Euro beim Tagesgeld ein und bereits ab 500 Euro beim Festgeld. Benötigen Sie eine Kreditkarte ohne Schufa? Hilfe bei der Suche nach einem neuen Job gibt es hier: regionale Stellenangebote online.

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