Sicherheitstechnik im Haus

Sicherheitstechnik für Haus und Wohnung

Sinnvoll eingesetzt statt hochpreisig lässt sich die Sicherheitstechnik für Haus und Wohnung unterteilen in Rauchmelder und Brandmelder zum Feuerschutz, Alarmanlagen und Verschlussmechanismen zum Diebstahlschutz sowie Überwachungstechnik wie Bewegungsmelder und Videokameras für den Innen- und Außenbereich.

Generell können verschiedene Sicherheitsmaßnahmen gefördert werden, denn die Technik ist nicht ganz kostengünstig. Einbruchschutz wird beispielsweise von der kfw Bank mit Krediten und Fördergeldern leistbar gemacht. Wird beispielsweise Einbruchschutz an bestehenden Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen angebracht, kann von der kfw Bank ein Zuschuss zwischen 50 und 1.500 Euro erhalten werden. Die kfw stellt nicht nur die Anträge dafür online, sondern gibt auf der Webseite auch zahlreiche nützliche Tipps.

Rauchmelder für jeden Raum

Rauchmelder sorgen auf ganz unterschiedliche Art und Weise dafür, dass ein Raum überwacht wird. Es gibt rein optische Rauchmelder, die die Konzentration von Rauchgasen in der Luft aufgrund der Durchsichtigkeit feststellen. Es gibt aber auch Rauchmelder, die mit einem Wärmesensor ausgestattet sind und einen auf Feuer hinweisenden Temperaturanstieg vermelden. Das sind allerdings die eher höherpreisigen Geräte. Standard bei allen Geräten ist inzwischen eine Ausschaltfunktion beziehungsweise Stummtaste für Fehlalarme sowie eine extrem langlebige Batterie. Oft wird eine schwache Ladung mit einem Alarm angezeigt. Denn Brandschutz ist nur gegeben, wenn die Batterie mitmacht.

Überwachungskamera mit Vorsicht einsetzen

Überwachungskameras sind eine feine Sache: Über Aufnahmen oder einen kleinen Monitor lässt sich nachvollziehen, wer sich auf dem Grundstück oder im Eingangsbereich aufhält. Auch der Innenbereich kann von Kameras überwacht werden. Häufig sind die Überwachungskameras nicht im Dauerbetrieb, sondern mit Bewegungsmeldern gekoppelt. Sie senden also nur, wenn sich etwas tut. Über WLAN können sie Bilder an Tablet, PC oder Smartphone schicken. Und natürlich eignet sich diese Technik auch, um Haustiere zu überwachen oder nachzusehen, ob der Nachwuchs alleine zu Hause klarkommt. Integriert in die Haustechnik, können Überwachungskameras guten Schutz bieten.

Bewegungsmelder für drinnen und draußen

Bewegungssensoren können für viele verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Sie können mit einer Überwachungskamera gekoppelt sein, die nur bei Bewegungen Bilder überträgt. Sie können mit einer Lichtanlage kombiniert werden, so dass bei Bewegungen alles hell wird. Sie können aber auch direkt einen Alarm auslösen. Die einzelnen Geräte unterscheiden sich aber nicht nur in der jeweiligen Reaktion auf die erkannte Bewegung voneinander, sondern auch in der verbauten Technik. Um Fehlalarme durch Tiere zu vermeiden, werden die Bewegungsmelder häufig mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet. Erst wenn alle Sensoren (Wärmesensoren, PIR-Sensoren, Mikrowellen u. a.) eine Bewegung wahrnehmen, meldet das Gerät diese auch weiter.

Wie genau der Bewegungsmelder aufgebaut ist, ob er nur einen bestimmten Bereich oder eine 360° Sicht erfasst, hängt vom Modell ab. Auch die Reichweite der Sensoren unterscheidet sich. Es lohnt also, die einzelnen Geräte nicht nur hinsichtlich des Preises, sondern umfassend zu vergleichen.

Alarmanlage kann sinnvoll sein

Alarmanlagen bestehen heute nicht mehr aus reinen Kontaktsensoren, die an Fenstern und Türen angebracht werden, sondern sind in der Regel komplexer aufgebaut. Sie basieren auf einer Netzwerktechnik, die verschiedene Arten von Bewegungsmeldern, Kameras, Sirenen und eine Zentrale zum Versenden beinhalten. Kommuniziert wird mit dem PC, dem Smartphone oder anderen Geräten, so dass Bewegungen und Einbruchversuche als Textnachricht (SMS oder E-Mail) oder als Anruf weitergegeben werden. Die direkte Reaktion am Wohngebäude oder der Eigentumswohnung kann ein lauter Außenalarm sein, kann aber auch aus sich einschaltenden Kameras oder Licht bestehen. Wird diese Technik sinnvoll eingesetzt, kann das durchaus effektiv sein.

Videoüberwachung gibt ein Gefühl von Sicherheit.

Videoüberwachung gibt das höchste Gefühl von Sicherheit. Denn wenn man mit eigenen Augen sehen kann, was in Wohnung oder Haus vor sich geht, scheint ja erst einmal alles in Ordnung. Allerdings ist eine Videoüberwachung rein zu Überwachungszwecken nicht wirklich sinnvoll. Effektiver Einbruchschutz wird damit nicht generiert, abschreckend sind höchstens die gut sichtbar montierten Kameras. Erst dann, wenn die Kameras mit Lichtanlagen, Sirenen und Notruf verbunden werden oder Videoaufzeichnungen generiert werden, kann man von einem sinnvollen Einbruchschutz sprechen.

Fenstersicherung zumindest im Erdgeschoss

Es ist der Klassiker, zu dem alle Versicherungen und sogar die Polizei raten: Fenster und Türen sollten über Riegel und Schlösser gesichert werden. Dieser rein mechanische Schutz mag unscheinbar wirken, bietet aber tatsächlich die höchste Sicherheit. Denn die meisten Einbrecher geben auf, wenn sie nicht innerhalb kurzer Zeit in dem Objekt sind. Riegel und Schlösser stellen eine zeitliche Verzögerung dar, die Einbrüche verhindern können.

Schützen Sie sich selbst! Verlassen Sie sich nicht auf die Polizei. Eine, selbst nur minimale Sicherheitstechnik ist in heutige Zeit besser als nichts.